Leo-von-Welden-Schule

K3 im Städtischen Museum

 

Klassen 3a und 3b im Städtischen Museum Rosenheim

In der Woche vor den Pfingstferien verlegten die beiden 3. Klassen ihren heimatgeschichtlichen Unterricht ins Städtische Museum nach Rosenheim. Es befindet sich im Mittertor, dem einzigen noch erhaltenen Stadttor Rosenheims.

An einem Modell von 1799 erklärte Frau Schweighofer sehr kindgerecht, wie die Stadt damals aussah. Beeindruckend erzählte sie von der Pest, den damaligen Hygieneverhältnissen, dem Pranger und dem typischen Baustil mit den nach hinten abgeflachten Dächern.

In den oberen Räumen bekamen die Klassen eine alte Küche mit einer offenen Feuerstelle und diversen Geräten wie Bügeleisen, Mausefalle und Brotschneidemaschine zu sehen. Auch die Löscheimer aus Bast waren ein anschauliches Beispiel für die damalige beschwerliche Lebensweise. Der nächste Raum war ein Schlafzimmer: die Betten waren jedenfalls sehr kurz! Wahre Kunstwerke und heute sehr wertvoll sind die kunstvoll bemalten sogenannten Perthaler-Schränke. Ebenso anschaulich erzählte Frau Schweighofer vom Leben im Wirtshaus. Auch die Spielzeugabteilung, der Kramerladen und ein Skelett eines jungen Römers werden den Kindern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

Es hätte noch andere interessante Abteilungen zu entdecken gegeben, wie z. B.  Salzgewinnung, 2. Weltkrieg, Möbel der 50er Jahre; aber die Konzentration ließ nach, die Zeit wurde knapp. Einige Kinder nahmen sich bereits vor, nochmals mit ihren Eltern herzukommen.

Die Wartezeit, während die Parallelklasse die Führung hatte, nutzte die jeweils andere Klasse, um sich auf dem herrlichen Spielplatz im Riedergarten bei Sonnenschein zu erholen.