Leo-von-Welden-Schule

Ausbildungs-Scouts in Klasse 7

Berufsorientierung auf Augenhöhe.

 

Glaubwürdige Botschafter, die in eigenen Worten von ihren Erfahrungen und Eindrücken in der dualen Berufsausbildung berichten. Das sind die AusbildungsScouts der IHK für München und Oberbayern. Sie gehen in Schulen und stellen sich dort den Fragen der Schüler.

modekomAm 21. Juli 2016 hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse nun selbst die Möglichkeit, direkt Fragen an Auszubildende zustellen. Denn an diesem Tag kamen zwei IHK AusbildungsScouts in die Klasse, um den Schülerinnen und Schülern anhand von sorgfältig vorbereiteten Vorträgen die Berufe Speditionskaufmann und Modenäherin/-schneiderin näher zu bringen. „Wir fanden es toll von den Erfahrungen der AusbildungsScouts zu profitieren und es war schön, dass sie so offen geredet haben“, war die positive Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler.

 

Mit dem Gemeinschaftsprojekt IHK AusbildungsScouts leisten die neun bayerischen IHKs Aufklärungsarbeit. Die Schulen haben das gleiche Ziel: die Berufsorientierung soll authentischer und für die Schüler greifbar werden. So liegt es nahe, die Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft weiter auszubauen. Denn in den nächsten Jahren werden verstärkt dual ausgebildete und beruflich qualifizierte Fachkräfte gesucht. „Von unseren AusbildungsScouts erfahren die Schüler aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft“, sagt Regionalkoordinatorin Martina Rudolf. „Sie sind authentische Botschafter, die von ihrer Ausbildung begeistert sind und dies gerne den Schülern näher bringen wollen.“

 

Die Umsetzung des Projekts vor Ort in den 9 bayerischen IHK-Bezirken übernehmen Regionalkoordinatoren. Sie akquirieren sowohl die Auszubildenden für die Besuche in den Klassen als auch die Schulen, bereiten die Auszubildenden im Rahmen eines eintägigen Seminars auf ihre Aufgabe vor, koordinieren die Einsätze in Abstimmung mit den Unternehmen und den Schulen und begleiten die AusbildungsScouts bei ihren Einsätzen.

Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.